Was tun bei Burn Out?

An einem Burn- Out („Ausgebranntsein“) zu erkranken, kann jeden plötzlich treffen, jedoch sind Menschen in der zweiten Lebenshälfte besonders gefährdet. Zur Risikogruppe zählen Angehörige helfender und pflegender Berufe (z.B. Lehrkräfte, Pflegepersonen), Menschen, die ihr Selbstwertgefühl hauptsächlich über ihre Leistungen (für den Arbeitgeber, die Vereinigung, die Familie, usw.) definieren, sowie Perfektionisten und Personen mit übersteigertem Harmoniebedürfnis.

Für diesen Zustand sind folgende Symptome kennzeichnend:

  • auffällig häufige Müdigkeit tagsüber
  • häufig wiederkehrende Zustände (bzw. eine Mischung daraus) wie: Innere Unruhe, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Wirbelsäulenprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, Magenschmerzen, Tinnitus, Hörsturz, Gedächtnisschwäche, Ängste (z.B. dass ein Nachlassen der Leistungen für die Mitmenschen eine Abwertung der eigenen Person nach sich ziehen könnte; aber auch Verarmungsängste, Angst vor fataler Erkrankung usw.)
  • negative Grundeinstellung den Mitmenschen gegenüber (von Gleichgültigkeit über Zynismus, bis hin zu Aggressionen)
  • Rückzug von Aktivitäten und aus den persönlichen Beziehungsstrukturen
  • reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit, Gefühl der Überforderung und/oder der fehlenden Anerkennung
  • Schuldgefühle
Burn Out

Eine Überwindung dieser belastenden Lebenssituation ist durch eine bewusste Lebensumstellung und mit fachlicher Begleitung (Psychotherapie, Coaching) zu erreichen.

Ziel ist:

  • die Wiederentdeckung des eigenen Lebenssinns,
  • zu lernen, Verantwortung auch einmal abzugeben,
  • Zeitdruck abzubauen und
  • realistische Ziele für sich selbst zu entdecken.
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